BRD: No Border – No Nation – Refugees Welcome

“NO BORDER ABSCHLUSSPRÄSENTATION

Buch- und Musikpräsentation des Projekts mit jungen Flüchtlingen
Donnerstag | 08. Januar 2015 | 18:00 Uhr

 

Ausgangspunkt des Projekts „No Border“ war die Einschätzung, dass sich die Situation von Flüchtlingen weiter verschärfen wird. Zum einen durch die rigide Asylpolitik Deutschlands zum anderen durch Rassismus und Ausländerfeindlichkeit bis tief in die Mitte der Gesellschaft. Wolgast, Berlin – Hellersdorf und Duisburg waren die ersten Anzeichen von einer ähnlichen Pogromstimmung wie Anfang der 90iger Jahre.
Dieser Politik und Stimmung wollen wir mit dem Buch No Border etwas entgegen setzen und für Solidarität, Respekt und Toleranz werben und Rassismus und Rechtsradikalismus bekämpfen. Das Projekt will die Flüchtlingsjugendlichen aus der Isolation holen und ein wenig von Willkommensgefühl herstellen.
Ayla, Victor, Richard, Achmed und EviN, Jugendliche mit Flüchtlingsgeschichte, haben mit der Autorin Pamela Granderath biographische Texte geschrieben, die Einblicke in Vergangenes und Gegenwärtiges gewähren. So wird das Leben und die Zukunftswünsche eines Heranwachsenden in Ghana beschrieben, eine unglaubliche Flucht von Afghanistan nach Deutschland in Worte gefasst, der umständliche Weg durch deutsche Behörden formuliert und der Jahre dauernde Kampf um eine ständige Aufenthaltsgenehmigung dokumentiert. Zum Teil satirisch, mal fordernd oder schonungslos berichten die Jugendlichen über ihr Leben als Zuwanderer_innen und zeigen, dass Freiheit, eine Familie oder ein Pass wichtiger sein können, als materielle Sicherheiten.
Informative, aufklärerische Sachtexte widmen sich Themen über die europäische und deutsche Asylpolitik, Frontex, Rassismus, außerparlamentarischem Widerstand und künstlerische Interventionen gegen Abschiebung und Rassismus. Diese Beiträge sind das Ergebnis von Workshops mit Jugendlichen, in denen sich inhaltlich mit den Themen auseinandergesetzt wurde.
Des Weiteren finden sich im Buch als QR-Code drei Songs, in denen die Jugendlichen unter der Leitung des Musikers und Komponisten Michio Woirgardt ihre Texte in Songs verarbeiteten und sie professionell aufgenommen haben.
Bildnerisch und fotographisch wird No Border, durch vier Arbeiten von Student_innen, die im Rahmen des vom Flüchtlingsrat NRW initiierten Projekts „Nirgendwo ist hier“ entstanden sind, dargestellt.
Mit No Border wollen wir deutlich Position beziehen. Flüchtlinge haben ein Recht auf ein Leben im privilegierten Europa oder Deutschland und wir treten für eine Welt ohne Grenzen ein.
No Border – No Nation – Refugees Welcome

Eintritt frei.

zakk
Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation
Fichtenstraße 40
40233 Düsseldorf

Veranstalter: SJD – die Falken Düsseldorf, zakk & STAY! gefördert vom Programm "Jugend ins Zentrum" der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“

 

(Quelle: zakk.)

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