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EUROPA: 2014 – 100 Jahre Erster Weltkrieg (HINWEIS)

Samstag, Oktober 12th, 2013

In Flanders Fields Museum

 

In Flanders Fields Museum

“Ein Land, in dem der Krieg gewütet hat, trägt noch lange Zeit dessen Spuren, auch wenn der Krieg mittlerweile bereits ein Jahrhundert zurück liegt. Für jeden der mehr als 600.000 Toten, die in unserem Land fielen, für jedes der rund 425.000 Gräber und die Namen auf Denkmälern und für die Hunderten anderen Spuren und Relikte in der Frontregion, für jedes der Millionen Opfer (physisch oder psychisch Verletzte, Flüchtlinge und Deportierte) …. gibt es irgendwo auf der Welt eine Geschichte, die von Kummer, Schmerz und Entbehrungen geprägt ist.

Die Friedensstadt Ypern und das In Flanders Fields Museum bewahren das Band mit dieser Kriegsvergangenheit. Weil es für diejenigen wichtig ist, die heute über Krieg und Frieden sprechen möchten (…).”

 

Weiterlesen…

 

(Quelle: In Flanders Fields Museum.)

Global: You gotta move?

Mittwoch, September 25th, 2013

“Nur 3,2 Prozent aller Menschen sind aus ihrem Geburtsland ausgewandert

Nach UN-Schätzungen wandern nicht mehr Menschen aus dem globalen Süden in den reichen Norden als in ein anderes Entwicklungsland, 90 Prozent der Flüchtlinge leben in Entwicklungsländern

Von Florian Rötzer | 24.09.2013

Globalisierung, so könnte man meinen, ist nicht nur die globale Bewegung von Gütern, Vermögen und Informationen, sondern auch der Menschen, die zu Migranten werden. Interessant ist, dass sich zwar viele Menschen zeitweise als Touristen oder beruflich über Grenzen hinweg reisen, aber dass die Migration weiterhin ein ziemlich kleines Phänomen ist.



Durchschnittliche Veränderungsrate der internationalen Migration in Prozent.

Durchschnittliche Veränderungsrate der internationalen Migration in Prozent.

Gerade einmal 3,2 Prozent der Menschheit, das sind 232 Millionen Menschen, leben in Ländern, in denen sie nicht geboren wurden, so der UN-Bericht International Migration 2013[1]. Das ist überraschend wenig, wenn auch 33 Prozent mehr als 2000, zumal die reichen Länder sich in Festungen, in gated nations, verwandeln, um die fantasierten Migrationsströme abzuwehren, die in Krisen wie jetzt beispielsweise im syrischen Bürgerkrieg in die nicht sonderlich reichen Nachbarländer Jordanien, Libanon oder den Irak, aber natürlich auch in die Türkei gelangen. Flüchtlinge machen 2013 mit 15,7 Millionen oder 7 Prozent nur einen kleinen Teil der Migranten aus. Fast 90 Prozent davon leben in Entwicklungsländern!

60 Prozent der internationalen Migranten, zwei Drittel im arbeitsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren, weit mehr als die 58 Prozent im weltweiten Durchschnitt, leben in den reichen Ländern des Nordens. 2013 am meisten in den USA, gefolgt von Russland, Deutschland – das wirklich als Einwanderungsland gelten muss -, Saudi-Arabien, die Vereinten Arabischen Emirate, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Australien und Spanien. Hingegen sind in Europa Portugal, Polen, Finnland oder Norwegen nicht so interessant.

 

 

Schaut man auf den prozentualen Anteil internationaler Migranten an der Gesamtbevölkerung, dann ist deren Anteil etwa in den USA, Kanada, in der Ukraine, in Saudi-Arabien, Libyen, Australien, Deutschland. Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien oder Norwegen höher als 10 Prozent. In Steueroasen wie Andorra, San Marino oder Monaco ist der Ausländeranteil natürlich wesentlich höher, im Vatikan steigt er sogar auf 100 Prozent. Global leben allerdings zwei Drittel der internationalen Migranten ziemlich gleich verteilt in Europa und in Asien. In China, Indien und einigen afrikanischen Ländern, aber auch in Mexiko oder erstaunlicherweise Brasilien haben Migranten nur einen Anteil von weniger als einem Prozent. Allerdings ist der Eindruck nach den UN-Schätzungen falsch, dass die überwiegende Mehrzahl Migranten aus armen Entwicklungsländern in die reichen Länder auswandert, was man auch Süd-Nord-Migration nennt. Auch wenn in den Industrieländern die Migranten einen durchschnittlichen Anteil von 11 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen und in den Entwicklungsländern nur 2 Prozent, aber die Unterschiede sind hier groß, so täuscht der Eindruck.

 

 

Nach neuen Schätzungen, die Geburtsland und Zielland der Migranten einbeziehen, war die Süd-Süd-Migration 1990 am stärksten ausgeprägt. Danach wusch der Anteil der Süd-Nord-Migration stärker, ab 2000 lag die Süd-Nord-Migration in etwa gleich mit der Süd-Süd-Migration, wobei allerdings die Migration vom Süden in den Süden wieder etwas stärker wuchs als die vom Süden in den Norden. 2013 sollen nach den Schätzungen 82,3 Millionen, die in Entwicklungsländern geboren wurden, in anderen Ländern des globalen Süden leben, während mit 81,9 Millionen fast genau so viel aus dem Süden in den Norden abgewandert sind. Die meisten dieser Migranten stammen aus Asien, gefolgt von Menschen aus Lateinamerika. Aus dem Norden in den globalen Süden wandern hingegen nur 13,7 Millionen aus, von Norden nach Norden sind es 53,7 Millionen.

Die “Süd-Süd-Migration” könnte man dadurch erklären, dass Auswanderer und Flüchtlinge nicht die notwendigen Mittel haben, um in die reichen Länder zu gelangen, und/oder den einfacheren, schnelleren und billigeren Weg in die Nachbarländer bevorzugen, wo sie auch leichter in Kontakt mit ihren Familien bleiben können. Möglicherweise wird diese Migration durch wirtschaftliche Fortschritte in den Entwicklungsländern begünstigt, dazu tragen aber auch regionale Konflikte vorbei.

Anhang

Links

BRD: Gemeinsame Erklärung von Roma- und Flüchtlingsorganisationen zur Debatte um angeblichen Asylmissbrauch

Dienstag, Oktober 16th, 2012

“Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Roma!

Das Recht auf Asyl duldet keine Unterschiede!

15. Oktober 2012 – In den vergangenen Tagen haben konservative Politiker, aber auch Mitglieder der SPD, wiederholt gefordert, die Visumpflicht für serbische und mazedonische StaatsbürgerInnen, die im Dezember 2009 gelockert wurde, wieder einzuführen. Sie möchten damit den „massiven Zustrom von serbischen und mazedonischen Staatsbürgern“ stoppen. Dabei geht es in erster Linie um Mitglieder der Romaminderheit, die seit Aufhebung der Visumpflicht für Kurzaufenthalte im Schengenraum vermehrt in der EU und anderen Schengener Vertragsstaaten Asyl beantragen.

Die Aufhebung der Visumpflicht für die Staaten des sogenannten westlichen Balkans steht am Ende eines langen Prozesses, bei dem die Staaten im Auftrag der EU tiefgreifende Reformen im Bereich der Gesetzgebung und anderen Bereichen (Dokumentensicherheit, Grenzkontrollen und Kontrolle der Wanderbewegungen, usw.) durchführen mussten. Nur im Bereich Menschenrechte blieben die Reformen weit hinter den Erwartungen zurück. Ende August stellte die EU-Kommission in ihrem dritten Bericht zur Visaliberalisierung erneut fest, dass die Roma in allen Balkanstaaten einer umfassenden Diskriminierung ausgesetzt sind, die sie an der Ausübung grundlegender Rechte wie beispielsweise dem Zugang zu Bildung und Ausbildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmarkt hindert.

Nach Aussagen der serbischen Regierung leben circa 60 Prozent der geschätzten 450 000 Roma in Serbien in unsicheren und unhygienischen Lebensverhältnissen; 30 Prozent haben keinen Zugang zu Trinkwasser; 70 Prozent keinen Zugang zur Kanalisation. Serbische Studien belegen, dass Romakinder in Sonderschulen mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent deutlich überrepräsentiert sind. Umfragen zufolge gelten sie als die meist diskriminierte Bevölkerungsgruppe in Serbien, eine Diskriminierung, die sich insbesondere im Zugang zum Arbeitsmarkt deutlich macht. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) stellte in ihrem letzten Länderbericht zu Serbien fest, dass die Mehrheit aller Roma von Gelegenheitsjobs, wie beispielsweise dem Sammeln von Altmetall lebt, und dass kaum Roma in staatlichen Betrieben beschäftigt sind.

Auch in Mazedonien sind Roma einer allumfassenden Diskriminierung ausgesetzt. Ebenso wie in Serbien leben sie in Mazedonien oft in abgeschiedenen Siedlungen, wo sie keinen oder nur beschränkten Zugang zu grundlegenden Diensten haben. Romakinder sind in Sonderschulen und in Sonderklassen deutlich überrepräsentiert, was sowohl auf ungeeignete Einstufungstests, als auch auf eine falsche Orientierung der Eltern zurückgeht, wie das Budapester European Roma Rights Centre kürzlich in einer Studie feststellte. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) stellte in einem 2010 veröffentlichten Bericht fest, dass 70 Prozent aller Roma in Mazedonien arbeitslos sind, womit ihre Arbeitslosigkeit deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. ECRI fand auch, dass Roma mit Vorurteilen im Gesundheitssystem konfrontiert sind, was ihren Zugang zu medizinischen Dienstleistungen beeinträchtigt.

Es ist demnach abfällig, wenn Asylanträge von Roma von vorneherein als unbegründet bewertet werden. Laut Handbuch des UN-Flüchtlingswerks von 1951 zu den Prozeduren und Kriterien zur Festlegung des Flüchtlingsstatus, das im Dezember 2011, neu aufgelegt wurde, kann Diskriminierung durchaus als Fluchtgrund gewertet werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sie dazu führt, dass eine Person nur mehr begrenzt in der Lage ist, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Daneben stellt das UN-Flüchtlingswerk auch fest, dass rassistische Diskriminierung eine der deutlichsten Menschenrechtsverletzung darstellt und folglich bei der Festlegung des Flüchtlingsstatus berücksichtigt werden muss.

Auf Druck von Seiten der EU und ihrer Mitgliedstaaten, allen voran Deutschland, Schweden, Belgien und Luxemburg, haben Serbien und Mazedonien sowie die anderen Balkanstaaten, deren BürgerInnen kürzlich von der Visumpflicht für Kurzaufenthalte entbunden wurden, in den vergangenen zwei Jahren umfassende Maßnahmen getroffen, um den angeblichen Missbrauch der Visumfreiheit und des Rechts auf Asyl zu beenden. Dazu gehört eine Verschärfung der Grenzkontrollen, in deren Folge Tausende von Menschen, zumeist Roma, aufgrund von zum Teil fadenscheinigen Argumenten und willkürlichen Begründungen an der Ausreise gehindert wurden. Abgeschobenen AsylbewerberInnen droht bei der Rückkehr eine Strafe und der Verlust ihres Passes, womit sie an einer erneuten Ausreise gehindert werden sollen. Roma werden in den Medien und im politischen Diskurs unterschiedslos als „lažni azilanti“, als „ScheinasylantInnen“ bezeichnet und für die drohende Aufhebung der Visumfreiheit verantwortlich gemacht. Rassistische Ressentiments gegen Roma erleben einen erneuten Auftrieb. Die Gewaltbereitschaft gegen sie nimmt zu.

Parallel dazu erleben wir in westlichen Ländern eine selektive Aushebelung des Rechts auf Asyl. Schnellverfahren, wie sie jüngst vom bayrischen Innenminister Joachim Herrmann ins Spiel gebracht wurden, bieten oftmals nicht die Gewähr für eine rigorose Überprüfung des Einzelfalls, wie sie die Genfer Flüchtlingskonvention vorschreibt. Roma aus dem Balkan, die in der EU und der Schweiz Asyl beantragen, unterliegen ohnehin einem Generalverdacht, sogenannte WirtschaftsasylantInnen zu sein, der eine objektive Überprüfung ihres Antrags auf Asyl von vorneherein unmöglich macht. Bereits heute werden Anträge von Roma aus Serbien und Mazedonien vielfach vorgezogen, mit dem erklärten Ziel, Roma durch eine zügige Bearbeitung ihres Asylantrags, die in der Regel in der Ablehnung mündet, davon abzuhalten, überhaupt nach Deutschland ein zu reisen und dort Asyl zu beantragen.

In weniger als zwei Wochen wird Bundeskanzelerin Merkel in Berlin das zentrale Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus einweihen. Die Verfolgung und Ermordung von mehr als einer halben Million Sinti und Roma durch Nazideutschland sollte eine Erinnerung und eine Mahnung sein, wohin Rassismus und Vorurteile führen können. In Serbien wurden mehrere Zehntausende Roma und Juden im Rahmen von sogenannten Vergeltungsaktionen von Wehrmachtsoldaten erschossen. Abertausende starben in den Konzentrationslagern Banjica und Sajmište (Belgrad) und Crveni Krst (Niš).

Es ist demnach völlig gedächtnislos und realitätsfremd, wenn deutsche Politiker heute Schnellverfahren für AsylbewerberInnen aus dem Balkan oder eine Wiedereinführung der Visumpflicht fordern, mit dem ausschließlichen Ziel, Roma an der Einreise nach Deutschland hindern. Sie geben serbischen und mazedonischen PolitikerInnen, die ohnehin keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber Roma machen und Roma in Randgebiete abdrängen, wo sie erst recht keine Möglichkeit zum Überleben haben, einen Blankoschein, Roma weiter zu diskriminieren und in der Ausübung ihrer Grundrechte einzuschränken.

Wir fordern ein Ende der rassistischen Hetze gegen Roma! Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien dürfen nicht vom Recht auf Asyl ausgeschlossen werden. Sie haben ein Recht auf eine Einzelfallprüfung, innerhalb derer die rassistische Diskriminierung in ihren Heimatländern, in angemessener Weise zu berücksichtigen ist.

Wir fordern ein Ende einer restriktiven Ausländer- und Asylpolitik, die dazu geführt hat, dass tausende von Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien, die oftmals Opfer von Krieg und Verfolgung waren, nie eine Möglichkeit hatten, ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten. Personen, die in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind, müssen ein Rückkehrrecht erhalten. Sie überhaupt als Fremde zu betrachten ist zynisch und eine Verkennung ihrer Rechte.

Chachipe a.s.b.l., Luxemburg

Förderverein Roma e.V., Frankfurt am Main

Rom e.V., Köln

Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V., Berlin

Romane Aglonipe e.V., Hannover

Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung

Flüchtlingsrat Berlin e.V., Berlin

Bayerischer Flüchtlingsrat e.V., München

Redaktion des Hinterland-Magazins

Flüchtlingsrat NRW e.V., Essen

Grüne Alternative Freiburg

Roma Center Göttingen e.V., Göttingen

Roma Union Grenzland e.V., Aachen

Hessischer Flüchtlingsrat, Frankfurt am Main

Antirassistische Initiative Rostock

Aktion Bleiberecht Freiburg

Bündnis gegen Abschiebungen (BgA), Mannheim

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Hildesheim

Flüchtlingsrat Brandenburg, Potsdam

Flüchtlingsrat Hamburg e.V., Hamburg

Bündnis „MünsteranerInnen für ein Bleiberecht der Roma“

Verein für politische Flüchtlinge, Münster

Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA Flüchtlingshilfe), Münster

Initiative Grenzenlos Karlsruhe

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburg”

 

(Quelle: Pro Asyl.de)

Siehe auch:

● Ein ausführliches TV-Interview mit Christian Schwarz-Schilling zur Lage in Serbien und Mazedonien findet sich hier :
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=46348735&rubrik=45534

Offener Brief, wg. Spiegel-TV-Magazin-Sendung vom 11.09.2011

USA/Europa: Banken-Paaaaaarty!

Sonntag, Juli 24th, 2011

“Audit of the Federal Reserve Reveals $16 Trillion in Secret Bailouts

Posted by qu4nt|_|m w0rm

The first ever GAO(Government Accountability Office) audit of the Federal Reserve was carried out in the past few months due to the Ron Paul, Alan Grayson Amendment to the Dodd-Frank bill, which passed last year. Jim DeMint, a Republican Senator, and Bernie Sanders, an independent Senator, led the charge for a Federal Reserve audit in the Senate, but watered down the original language of the house bill(HR1207), so that a complete audit would not be carried out. Ben Bernanke, Alan Greenspan, and various other bankers vehemently opposed the audit and lied to Congress about the effects an audit would have on markets. Nevertheless, the results of the first audit in the Federal Reserve’s nearly 100 year history were posted on Senator Sander’s webpage earlier this morning.

What was revealed in the audit was startling: $16,000,000,000,000.00 had been secretly given out to US banks and corporations and foreign banks everywhere from France to Scotland. From the period between December 2007 and June 2010, the Federal Reserve had secretly bailed out many of the world’s banks, corporations, and governments. The Federal Reserve likes to refer to these secret bailouts as an all-inclusive loan program, but virtually none of the money has been returned and it was loaned out at 0% interest. Why the Federal Reserve had never been public about this or even informed the United States Congress about the $16 trillion dollar bailout is obvious — the American public would have been outraged to find out that the Federal Reserve bailed out foreign banks while Americans were struggling to find jobs.

To place $16 trillion into perspective, remember that GDP of the United States is only $14.12 trillion. The entire national debt of the United States government spanning its 200+ year history is “only” $14.5 trillion. The budget that is being debated so heavily in Congress and the Senate is “only” $3.5 trillion. Take all of the outrage and debate over the $1.5 trillion deficit into consideration, and swallow this Red pill: There was no debate about whether $16,000,000,000,000 would be given to failing banks and failing corporations around the world.

In late 2008, the TARP Bailout bill was passed and loans of $800 billion were given to failing banks and companies. That was a blatant lie considering the fact that Goldman Sachs alone received 814 billion dollars. As is turns out, the Federal Reserve donated $2.5 trillion to Citigroup, while Morgan Stanley received $2.04 trillion. The Royal Bank of Scotland and Deutsche Bank, a German bank, split about a trillion and numerous other banks received hefty chunks of the $16 trillion.

“This is a clear case of socialism for the rich and rugged, you’re-on-your-own individualism for everyone else.” – Bernie Sanders(I-VT)

When you have conservative Republican stalwarts like Jim DeMint(R-SC) and Ron Paul(R-TX) as well as self identified Democratic socialists like Bernie Sanders all fighting against the Federal Reserve, you know that it is no longer an issue of Right versus Left. When you have every single member of the Republican Party in Congress and progressive Congressmen like Dennis Kucinich sponsoring a bill to audit the Federal Reserve, you realize that the Federal Reserve is an entity onto itself, which has no oversight and no accountability.

Americans should be swelled with anger and outrage at the abysmal state of affairs when an unelected group of bankers can create money out of thin air and give it out to megabanks and supercorporations like Halloween candy. If the Federal Reserve and the bankers who control it believe that they can continue to devalue the savings of Americans and continue to destroy the US economy, they will have to face the realization that their trillion dollar printing presses can be stopped with five dollars worth of bullets.

The list of institutions that received the most money from the Federal Reserve can be found on page 131 of the GAO Audit and are as follows..

Citigroup: $2.5 trillion ($2,500,000,000,000)
Morgan Stanley: $2.04 trillion ($2,040,000,000,000)
Merrill Lynch: $1.949 trillion ($1,949,000,000,000)
Bank of America: $1.344 trillion ($1,344,000,000,000)
Barclays PLC (United Kingdom): $868 billion ($868,000,000,000)
Bear Sterns: $853 billion ($853,000,000,000)
Goldman Sachs: $814 billion ($814,000,000,000)
Royal Bank of Scotland (UK): $541 billion ($541,000,000,000)
JP Morgan Chase: $391 billion ($391,000,000,000)
Deutsche Bank (Germany): $354 billion ($354,000,000,000)
UBS (Switzerland): $287 billion ($287,000,000,000)
Credit Suisse (Switzerland): $262 billion ($262,000,000,000)
Lehman Brothers: $183 billion ($183,000,000,000)
Bank of Scotland (United Kingdom): $181 billion ($181,000,000,000)
BNP Paribas (France): $175 billion ($175,000,000,000)
and many many more including banks in Belgium of all places

View the 266-page GAO audit of the Federal Reserve(July 21st, 2011): http://www.gao.gov/new.items/d11696.pdf

Source: http://www.gao.gov/products/GAO-11-696
FULL PDF on GAO server: http://www.gao.gov/new.items/d11696.pdf
Senator Sander’s Article: http://sanders.senate.gov/newsroom/news/?id=9e2a4ea8-6e73-4be2-a753-62060dcbb3c3

 

(Quelle: Unelected.org)

Israel: Auf EU-Demokratiestandard?

Sonntag, Juli 10th, 2011

“Israeli authorities set stringent conditions for release of “Welcome to Palestine” prisoners. The large majority of international visitors are still incarcerated under brutal conditions, begin a hunger strike in Israeli jail

Over 120 internationals attempting to visit Palestine were arrested and are still being illegally detained in two Israeli detention centers, in Ramle and in Beer Al-Saba’ (Beersheva).These friends of Palestine, among which there are minors and elderly persons with medical conditions, have been and are being mistreated and subjected to unnecessary brutality.
For example, Dr. Hikmat Al-Sabty, 57, of Rostock, Germany, is being denied needed medication that is in his suitcase; this was reported to his wife by the German Embassy in Tel Aviv, but his wife has not been allowed to speak with him directly. All of those detained have stated repeatedly that they are non-violent and want only to accept the invitation to visit together with Palestinian friends in the program “Welcome to Palestine.”

The Israeli authorities released two older German men from Bersheeva prison yesterday, but only on condition that they sign an Israeli legal document that was presented to them only in Hebrew and English. One of the two men came to Bethlehem.He is uncertain of the full contents of the Israeli paper he signed because his English is not good, and he was unable to first consult with his attorney in Israel before signing the paper: the Israeli authorities yesterday made attorney access to prisoners very difficult, and large number of those detained can only be seen by their attorneys today and tomorrow.

The German man now in Bethlehem believes that he has agreed in writing not to go to Ramallah, Jenin, and certain other Palestinian cities, but that the Israeli authorities have allowed that he to go to “tourist” areas in the West Bank. Because he is still uncertain of the full content of the Israeli document he signed, he prefers not to give his name at this time. The Israeli authorities refused, in violation of international law, to give him a copy of the paper he signed.His attorney is seeking to obtain a copy of the document he signed from the Israeli authorities.

We received a letter from the Belgian men in Bersheeva prison, who state that they began a hunger strike last night. In the letter, the Belgians demand, on behalf of all the prisoners, to have contact their families and with their attorneys. They demand an international investigation into the behavior of airline companies and Israeli officials. They also demand to be able to have contact with each other in the Israeli prison. For example, because the French and Belgian men and women are separated in the Bersheeva prison, the men do not know whether the women are also aware of the hunger strike. It is believed that the French men have joined the hunger strike. According to the Germans who were released from Bersheeva, the German men and women there are also participating in the hunger strike, but the men and women are not allowed to speak with each other.

Those few international guests who were able to reach Bethlehem on Friday were invited by their Palestinian hosts to go to either to a demonstration in Qalandia at noon or else to attend a gathering in Bilin at 11 am, from which they then joined Palestinian friends in Nebi Saleh. There Israeli soldiers prevented the bus-loads of passengers and local Palestinians and Israeli supporters from holding a peaceful demonstration. The Israeli forces shot stun grenades and at least two kinds of tear gas canisters at them. The nearby agricultural fields were set ablaze by these tear-gas canisters.The Israeli forces illegally detained — kidnapped — four peace activists, including three Israeli citizens and one Brazilian. Several participants were injured.

Events planned continued. Today, there was a gathering in Beit Sahour in front of the Greek Orthodox Church, an event at Aida Refugee Camp and an event in Al-Walaja.

Media Contacts:

GENERAL: info@palestinejn.org

JERUSALEM: Sergio Yahni, sergioyahni@gmail.com, +972(0)526375032

BETHLEHEM: Dr. Mazin Qumsiyeh, mazin@qumsiyeh.org, +972(0)598939532

FRANCE:Nicolas Shahshahani, bienvenuepalestine@orange.fr

GERMANY: Sophia Deeg,sophia_deeg@yahoo.de, +49(0)88 007761, +49(0)1799878414

UK: Sofiah MacLeod, secretary@scottishpsc.org.uk,+44(0)7931 200 36100,+44(0)131 620 0052

USA: Karin Pally, myizzy@gmail.com or kpally@earthlink.net, +1 310-399-1921

International Media Coordination: Elsa Rassbach +49 (0) 30 326 01540 or +49 (0) 170 738 1450 Skype: elsarassbach

Please stay informed through our websites:

- http://palestinianspring.palestinejn.org
- http://welcometopalestinenews.blogspot.com/
- http://ahlanfefalasteen.blogspot.com/
- http://bienvenueenpalestinepresse.blogspot.com/ “

 

(Quelle: Welcome to Palestine.)

Kenia: Koloniale Kriegsverbrechen weiterhin ungesühnt

Donnerstag, Mai 19th, 2011

British Colonial War Crimes in 1950s Kenya Mau-Mau Rebellion Whitewashed

The western-manipulated International Criminal Court, which has indicted only African leaders, tries to give the world the impression that barbarity descended on the continent when the white colonists left. But four aging Kenyan “Mau Mau” freedom fighters, demanding reparations, are forcing Britain to acknowledge the savagery of white settlers and soldiers. “The generation of Africans who fought against colonialism is dying without recognition of their fight or their suffering at the hands of racist colonialism.”

 

 

Colonial War Crimes in Africa

by Jemima Pierre

At the height of the revolt, it was estimated that 1.5 million Gikuyu and other Kenyan groups had taken secret oaths of unity to fight against white settlers and colonial rule.”

In early April 2011, four elderly Kenyans[i] — three men and one woman — appeared in the High Court in London, accusing England of systematic torture during their siege of the so-called Mau Maus and demanding reparations for their treatment. One of the men was castrated by the British colonial government in Kenya. Handcuffed and pinned to the ground with his legs pulled apart, his genitals were sliced off by the white officers. He was then left for days without medical attention until he was liberated by Kenyan rebels. The one woman claimant was subjected to sexual torture. White soldiers repeatedly inserted bottles of boiling hot water into her vagina. In addition to these cases, thousands of Kenyans were maimed, lynched and brutally murdered by the British during the last century. Thousands of others were subjected to rape, forced labor, and gross abuse and torture in detention camps. It was part of a deliberate policy [1] of the colonial British government to break a civilian population cast as “baboons,” “barbarians,” and “terrorists” and who were seen as a threat to the colonial order in east Africa.

The proper name for the liberation forces that fought against British colonialism and land-grabbing in East Africa was the Kenya Land and Freedom Army.[ii] The movement was derisively called “Mau Mau” by the British propaganda machine in an attempt to depict these African freedom fighters as a primitive and anti-white tribal cult [2]. Against this, the late C. L. R. James [3] described the movement as “an ad hoc body of beliefs, oaths, disciplines newly created for the specific purpose of gathering and strengthening the struggle against British imperialism, its military, political and economic domination and, in particular, the Christianity it sought to inject and impose.” And it was land and white settlers, not African “tribal” beliefs that were at the heart of the so-called Mau Mau revolt against British colonialism.

The movement was derisively called ‘Mau Mau’ by the British propaganda machine in an attempt to depict these African freedom fighters as a primitive and anti-white tribal cult.”

The colonial invasion of Central Kenya began in the late 1880s. It was formalized through military conquest, particularly over the most numerous ethnic group, the Gikuyu, as well as the Embu and the Meru. By 1903, the British colonial government sent in waves of white settlers, from South Africa and England, with the hope of creating another “white man’s country” in Kenya. They stole between 60,000 and 1 million acres of land, settling whites in the most fertile regions with the coolest climates—an area they eventually named the “White Highlands.” By the time the colony of Kenya came into being in 1920, more than 10,000 whites had settled over 25% of Kenya’s best territory. At the same time, the African population, mainly but not entirely the Gikuyu, were driven into reservations or were forced to work as sharecroppers. Then, through hut and poll taxes, restrictions on movement through the issuing of kipande (identity passes), and limits on agricultural production, Africans became systematically entrapped into the racist Kenyan colonial system. Add to this mix the ever-expanding power of the white settlers and Christian missionaries, and Kenya was primed for a revolution.

Though all ethnic groups were affected by British colonial land-grabbing and dispossession, the Gikuyu experienced this most acutely. They did not take lightly the heavy theft of land. When, in 1943, the colonial government threatened groups of Gikuyu with yet another eviction from their lands, they decided to take action. Their struggle began with overt passive resistance but was quickly radicalized. Wings of the movement began armed guerilla attacks on white settler holdings and on Africans who supported the British regime. At the height of the revolt, it was estimated that 1.5 million Gikuyu and other Kenyan groups had taken secret oaths of unity to fight against white settlers and colonial rule. They were met with a brutal armed retaliation. By late 1952, the colonial governor of Kenya declared a state of emergency. The colonial government established and enforced communal punishment, curfews, schemes to confiscate African properties, censors for publications, detention without trial, control of African markets, forced migrations, and detention and labor camps.

By the time the colonial government ended the state of emergency, over 90,000 Kenyans were executed, maimed, or tortured, while 160,000 were held in detention camps.”

By late 1954 the revolt was said to have been militarily defeated by the British army, but the state of the emergency was not lifted until 1960. During the six intervening years, the Mau Mau struggle continued as the British colonial government established a terrorist state. The assault on the Africans continued both through the campaign to arrest and dispose of the alleged Mau Mau leadership, and in detention camps, prisons, and “emergency villages.” The British focused primarily on forcing the Gikuyu to renounce their oath of unity by the most brutal means. According to the Kenya Human Rights Commission, by the time the colonial government ended the state of emergency, over 90,000 Kenyans were executed, maimed, or tortured, while 160,000 were held in detention camps. Others have argued that the numbers were higher. What is well documented is how colonial agents were unrivaled in their barbarity. They castrated and sexually abused, starved, and maimed detainees in order to force the alleged oath takers to confess. They used electric shock, cigarettes and fire, broken bottles, gun barrels, knives, snakes, vermin, and hot eggs were thrust up men’s rectums and women’s vagina. The assault only came to an end when the Gikuyu population was almost physically decimated and psychologically broken.

If not for the legal case brought against the British government by four surviving Kenyans, we would not know about the trove of secret colonial files [4] documenting the systematic nature of their torture of Africans. The generation of Africans who fought against colonialism is dying without recognition of their fight or their suffering at the hands of racist colonialism. In the current context where Africans, through organizations such as the ICC [5], are constructed and targeted as the greatest purveyors of “crimes against humanity,” it is well worth remembering the venal work of Europeans in Africa. The demands for reparations [6] may begin with four elderly Kenyans traveling to the old center of the British empire, but the colonial archive surely documents crimes against the Herero [7], the Congo [8]lese, and many other victims of European colonialism. We should not forget their struggles.

Jemima Pierre can be reached at BAR1804@gmail.com.

[i] Wambugu Wa Nyingi, Jane Muthoni Mara, Paulo Nzili, and Ndiku Mutwiwa Mutua

[ii] For Further Reading: C. L. R. James, A History of Pan-African Revolt (1995); Caroline Elkins, Britain’s Gulag: The Brutal End of Empire in Kenya (2005); Cora Presley, Kikuyu Women, the Mau Mau Rebellion, and Social Change in Kenya (1992); Gerald Horne, Mau Mau in Harlem? The U.S. and the Liberation of Kenya (2009)

 

(Quelle: Black Agenda Report.)