Posts Tagged ‘Chemische Waffen’

Naher Osten: Chemiewaffen allerorten

Dienstag, September 10th, 2013

“Report: CIA believes Israel acquired chemical weapons decades ago

Foreign Policy: US found probable “nerve agent production facility,” according to CIA document.

By JPOST.COM STAFF | 09/10/2013 12:11

Israel is believed to have secretly developed a range of chemical weapons in the 1960s and 70s as further defense against an attack by the surrounding enemy states, according to a report in Foreign Policy, which quotes a “secret 1983 CIA intelligence estimate.” 

The CIA document, Foreign Policy says, states that US satellites in 1982 found “a probable CW [chemical weapon] nerve agent production facility and a storage facility… at the Dimona Sensitive Storage Area in the Negev Desert.” Furthermore, the document is claimed to have said, “Other CW production is believed to exist within a well-developed Israeli chemical industry.”

The CIA document purportedly goes on to say that, “While we cannot confirm whether the Israelis possess lethal chemical agents, several indicators lead us to believe that they have available to them at least persistent and nonpersistent nerve agents, a mustard agent, and several riot-control agents… with suitable delivery systems.”

The article claims that the research and development of these weapons is being carried out at what it brands the “secretive” Israel Institute for Biological Research, located in Nes Ziona, a short distance south of Tel Aviv. 

According to Foreign Policy, Work on the project was stepped up following the near disaster of the Yom Kippur War in 1973, when attacking Arab armies caught the state by surprise on the holiest day of the Jewish calendar.

The report also claims that in January 1976, US intelligence was led to believe that Israel conducted a “possible test” of chemical weapons in the Negev desert. The report quotes a US air force intelligence officer, who says that the US National Security Agency intercepted communications which proved that Israel Air Force bombers conducted simulated chemical weapons delivery missions at a bombing range in the Negev.

The author of the report also claims to have identified a possible site for the storage of chemical weapons in the Negev. After intensive research on Google Maps, the writer surmised that “imagery search found what I believe is the location of the Israeli nerve agent production facility and its associated chemical weapons storage area in a desolate and virtually uninhabited area of the Negev Desert just east of the village of al-Kilab, which is only 10 miles west of the outskirts of the city of Dimona.”

The report comes as the United States government is currently seeking domestic and international consensus for truncated military action against the Syrian regime over its alleged recent use of chemical weapons on its own population.”

 

(Quelle: The Jerusalem Post.)

Syrien: Die Wahrheit ist politisiert

Mittwoch, August 28th, 2013

“Waffen werden den Syrienkonflikt nicht lösen

Von Martin Glasenapp

Die schrecklichen Bilder aus Damaskus haben uns verstört und betroffen gemacht, auch wenn dies ein Wort ist, das sich im syrischen Kontext schon längst abgenutzt hat. Die schrecklichen Zahlen sind bekannt: zwei Millionen Flüchtlinge im benachbarten Ausland, mindestens vier Millionen Binnenvertriebene, dazu mindestens 100.000 Tote. Ohne zu wissen, welche todbringende Substanz in Syrien zum Einsatz kam und wer das zu verantworten hat, habe ich doch beim Anblick der Toten an Halabja denken müssen, die kurdische Stadt im Nordirak, die vor 25 Jahren von Saddam Hussein mit Senfgas, Sarin und VX beschossen wurde. Damals starben 5.000 Menschen im Gas und Zehntausende wurden verletzt. Damals erstickten besonders diejenigen, die in Kellern Schutz vor den Bombardierungen gesucht hatten. Denn das Gas war schwerer als die Luft und setzte sich knapp über der Erde ab. Auch in den Vororten von Damaskus starben offenbar die Opfer in Hauseingängen und unteren Etagen. Das spricht für den Einsatz eines Kampfstoffes und man kann nur hoffen, dass die UN-Inspekteure tatsächlich die Zeit bekommen zu ermitteln, welches Giftgas dort zum Einsatz kam. Denn erst dann läßt sich tatsächlich schlussfolgern, wer dieses abscheuliche Verbrechen zu verantworten hat.

Doch offenbar wird diese Zeit nicht mehr eingeräumt, denn die Wahrheit ist bereits politisiert. Und wer nun behaupten wird die Wahrheit herausgefunden zu haben, wie immer sie aktuell auch sein mag, wird von der “anderen Seite” der Lüge bezichtigt werden. Denn die Diskussionen um die “richtige” Reaktion kreisen nur noch um die Frage des Zeitpunkts und des Ausmaßes, wie in Syrien militärisch interveniert wird. Eine exemplarische “Bestrafungsaktion” oder doch eine längerfristige Bombardierung?

Aber was heißt das für die syrische Bevölkerung? Was haben diejenigen davon, die sich vor den Todesschwadronen des syrischen Regimes fürchten und was bedeutet es für all jene, die sich vor den Rebellen und den immer stärker werdenden dschihadistischen Kämpfern ängstigen? Wird irgendjemand nach den kommenden Angriffen sicherer leben? Gibt es dadurch eine Perspektive auf ein freies Syrien ohne Despotie und klerikalen Terror? Nein, die syrische Tragödie ist kein Einakter und kann nicht mit Cruise Missiles, sondern tatsächlich nur politisch gelöst werden. Das klingt banal, bleibt aber dennoch richtig. Dafür aber müssen alle politischen Akteure im Land selbst und alle “regionalen Interessensmächte” einbezogen werden – auch der neue iranische Präsident Hasan Rohani, der ebenfalls den Giftgasangriff scharf verurteilt hat. Dass die USA aber diese Gespräche bislang konsequent abgelehnt haben und nun stattdessen eine militärische Bestrafungsaktion vorziehen, macht erneut deutlich, dass es in Syrien eben um mehr geht, als nur um die humanitären Belange der Syrerinnen und Syrer. Es geht eben auch um Geostrategie, Einflusszonen und Machtkonstellationen. Der Iran muss offenbar in jedem Fall isoliert bleiben und dafür wird letztlich auch die syrische Bevölkerung ihren Tribut entrichten. Auch das ist westliche Weltpolitik.”

 

(Quelle: medico international.)

Siehe auch:

“Hände weg von Syrien – weg mit Assad”
Keine Beweise bislang, dass das Assad-Regime für den Giftgasanschlag verantwortlich ist

Irak: Verursacht Chemie-Waffen-Einsatz der USA die schlimmen Kindesmissbildungen in Fallujah? (VIDEO)

Dienstag, Mai 11th, 2010

“Fallujah Birth Defects Raise Specter Of U.S. Chemical-Weapons Use In Iraq (VIDEO)

A large and growing number of Iraqi children are suffering from severe birth defects, as shown in the heartbreaking CNN segment embedded below, and their parents blame alleged U.S. chemical-weapons attacks.

Lawyers representing the families have sued the British government for complicity in the alleged war crimes. But Iraq’s deputy minister of health tells CNN there isn’t enough evidence to prove causality, and in any case, the U.S. boycott of the International Criminal Court makes direct prosecution of the case unlikely, as do the nation’s federal immunity laws.

Please WATCH the CNN segment in its entirety.”

(Quelle: Huffington Post.)