Posts Tagged ‘Kriminalisierung’

Uganda: US-Kirche unterstützt Homosexuellen-Hatz

Samstag, Juli 17th, 2010

“U.S. Church Lends Help To Anti-Gay Ugandan Pastor

by BARBARA BRADLEY HAGERTY

Martin Ssempa, who pastors the evangelical Makerere Community Church in Kampala, has become the face of Uganda’s anti-homosexuality movement. He has organized anti-gay rallies. He preaches that many homosexuals are pedophiles who deserve severe punishment, and he wants to ensure that ‘sodomy and homosexuality never sees the light of legality in this land of the people of Africa.’

‘This is sick, and it is therefore deviant,’ he told a large church crowd. ‘We do not want it.’

He even shows hard-core gay pornography in churches and conferences — images that, critics say, whip up sentiment against gay men and lesbians.

‘Martin Ssempa makes no bones about going around to churches, to community centers, to different neighborhoods and saying things like gays and lesbians should be put in prison, they should be killed,’ says Michael Jones, a gay-rights activist in the U.S. who has been following Ssempa’s activities.

Uganda’s Anti-Homosexuality Bill — which criminalizes homosexual practice — is working its way through the legislature. President Yoweri Museveni has asked the authors to ‘soften’ the bill — but that hasn’t happened yet. Among other things, the bill imposes the death penalty for gay sex with a minor, or having sex with your gay partner if you are HIV-positive. Two consenting adults can get life in prison. A straight person who knows someone is gay, and doesn’t report it, could get prison time as well.

So why does Canyon Ridge Christian Church in Las Vegas — a megachurch with some 6,000 congregants each week — financially support Ssempa?

Kevin Odor, the senior pastor there, says Ssempa has been ‘misrepresented.’

‘His heart is not to kill people,’ Odor says. ‘He is a pastor of the Gospel that believes in redemption and his heart is to redeem people.’

Odor says Canyon Ridge began supporting Ssempa’s huge campus ministry, which preaches abstinence to college students, in 2007. Odor says he does not ‘personally’ endorse the death penalty or life sentences for gay men and lesbians. Asked why he would support someone who does, he sighs.

‘We want to help the AIDS problem in Africa, and we found somebody who is making a difference,’ he says. ‘So we support him.’

Odor says in March — after Canyon Ridge leaders talked to Ssempa — the Ugandan minister reversed himself and now says he favors removing the death penalty from the bill, though he still wants to criminalize homosexuality. As recently as February, Ssempa told a television interviewer: ‘If you do not want the death penalty for pedophiles, what punishment do you want otherwise?’

Ssempa’s turnaround satisfied Odor, and he sees no reason to condemn the minister. Nor does he think he should denounce the Anti-Homosexuality Bill.

‘Why do we, as a church in America, need to say something about a bill in Uganda?’ he asks.

‘They’re engaging in Ugandan politics whether they like it or not,’ says Jones, the gay-rights activist. ‘Calling Martin Ssempa, who is one of the foremost religious and political figures in Uganda, a strategic partner is automatically engaging in Ugandan politics. There’s just no way around that.’

Odor says his church has ‘a heart’ for homosexuals. He notes that Canyon Ridge participates every year in a march for people with AIDS, and for the past two years the church opened its campus for HIV Testing Day.

‘We love everybody, including people with AIDS,’ he says. ‘There are two things: how you got AIDS and that you have AIDS. That you have AIDS is a matter of compassion. The church should be compassionate for people with AIDS.’

Warren Throckmorton, a professor at the evangelical Grove City College in Grove City, Pa., says Odor is trying to have it both ways.

‘What we have here is a church that wants to be viewed as moderate and outreach-minded and compassionate, and yet they’re supporting a set of values and principles elsewhere that are very harsh and deadly, frankly, to the very community you say you want to reach,’ he says. ‘If you preach compassion here, you have to support compassion elsewhere.’

On Friday, the Southern Nevada Health District severed its ties with the church, saying it was ‘profoundly concerned’ about the relationship with Ssempa. For his part, Odor says the church is only trying to help people with AIDS — and because of that, he says, ‘we are being crucified.'”

 

(Quelle: NPR.)

Aufruf zu einer Europäischen Aktionswoche gegen die Deportationsmaschine (KAMPAGNE)

Mittwoch, Juni 2nd, 2010
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“Aufruf zu einer Europäischen Aktionswoche gegen die Deportationsmaschine
1. – 6. Juni 2010

Abschiebungen sind ein integraler Teil der europäischen Migrationspolitik geworden. Täglich werden mehrere hundert Flüchtlinge und MigrantInnen zwangsabgeschoben, weil sie, wie Menschen es seit Jahrtausenden tun, wandern auf der Suche nach einem besseres Leben und weil sie vor Armut, Misshandlung, Diskriminierung, Verfolgung und Krieg flüchten. Das Recht zu reisen und zu leben, wo man möchte, ist den Menschen mit der “falschen” Hautfarbe, Ausweis oder Bankkonto untersagt. Sie werden als Kriminelle behandelt und in spezielle erfundene Gefängnisse mit dubiosen Bezeichnungen (Abschiebehaftgefängnis, Gästehaus etc.) eingesperrt. Rassistische und sexuelle Misshandlung in Abschiebehaft von Wärtern und privat angestelltem Sicherheitspersonell sind durch die legitime Anwendung von Gewalt bei Deportationen institutionalisert. Selbst zusätzlich ungeschützte MigrantInnen wie Kinder und Folterüberlebende sind mit Haft und Abschiebung konfrontiert, Demütigung ausgesetzt und bekommen weder Hilfe noch Unterstützung.

Hinter diesen Abschiebungen liegt eine Mischung von Rassismus, Nationalism und Institutionalisierung in einem global kapitalistischen System. Wo Kapital und Staatsangehörige der Europäischen Union und anderen Ländern der “ersten Welt” nach vollem Belieben frei sind zu reisen, werden die Menschen auf der anderen Seite der künstlich aufgebauten Grenzen, in den Ländern, die zumeist von den privilegierten Europäern und ihren kapitalistischen und imperialistischen Eroberungen zerrissen worden sind, ständig illegalisiert, kriminalisiert und an der Ausübung ihrer fundamentalen Rechte gehindert. Sie werden einfach nicht mehr als Menschen angesehen: sie werden “illegale Migranten”, “Visumsüberschreiter” und “gescheiterte Asylbewerber”, über die man nach Belieben dispensieren kann, wenn sie nach ausgebeuteter Arbeit zu nichts mehr zu gebrauchen sind oder beginnen für ihre Rechte zu kämpfen. Infolge sind gemeinschaftliche Kämpfe und ganze Gemeinschaften gespalten und eine Kultur der Verdacht und Überwachung herrscht vor.

Wenn es um Abschiebungen geht, werden die Gründe für Migration ganz zweckmäßig vergessen. Im Westen angefertigte Waffen und vom Westen angeheizte Konflikte, Aggressionskriege auf der Jagd nach Öl und anderen Naturrohstoffen, repressive Systeme von unseren Demokratie-liebenden Regierungen unterstützt, Klimawandel, Landkonflikte … Sie können alle hierher zu unseren kapilatistischen Ökonomien, konsumorientierten Lebenstilen und imperliatistischen Interessen zurückverfolgt werden. Aktiv sein gegen Abschiebungen ist keine Einzelthema-Kampagne und Menschen entscheiden aus verschiedentlichen Gründen zu migrieren.

Um Abschiebeflüge auszuführen haben europäische Regierungen eine Reihe von Verträge mit zahlreichen privaten und halb-privaten Trägern, die die Schmutzarbeit leisten, abgeschlossen. Fluglinien sind ein entscheidender Teil der Deportationsmaschine. Fluggesellschaften sind nicht nur unter den Hauptverantwortlichen im fortschreitenden Töten unseres Planeten, sondern sind meist auch ohne Probleme bereit Menschen, entweder einzeln oder en masse, in deren möglichen Tot zu fliegen um Ihre eigenen Profite zu vermehren. Transport- und Begleitservice im Dienst der Einwanderungsbehörde während Zwangsabschiebungen werden von multinationalen Sicherheitsfirmen, die auch für die Leitung von Abschiebehaftgefängnissen verantwortlich sind, geleistet und Serco als auch G4S gehören zu den Profiteuren.

Hinzu kommen zwischenstaatliche Schattenorganisationen, die niemandem Rechenschaft schulden, wie die EU Grenzschutzagentur (Frontex) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) dessen Rollen in den vergangenen Jahren mehr und mehr Einfluss gewonnen haben im Rahmen von Bemühungen der europäischen Regierungen Abschiebungen gemeinschaftlich zu koordinieren und auszuführen. Das spart den Regierungen nicht nur Geld, sondern überrträgt die Verantwortung für Deportationen auf regionale und internationale Gremien und damit auf eine neue Ebene fern von Einzelstaaten und Einwanderungsbehörden. In der Tat, Frontex hat kürzlich neue Befugnisse übertragen bekommen um Massenabschiebeflüge im Auftrag der europäischen Regierungen zu chartern sowie sich infrastrukturiell zu erweitern und Satelitentechnologien für die europäische Grenzüberwachung zu erforschen. Immerhin braucht ein rassistischer, imperialistischer Superstaat wie die Festung Europa einen Söldner wie die Grenzarmee Frontex um ihre künstlichen Grenzen zu beschützen.

Abzuschiebenden, Kinder und Familien einbezogen, werden häufig Handschellen angelegt und sie werden von Sicherheitsbeamten begleitet, als wären sie “gefährliche Kriminelle” (wobei die Bezeihnung als “kriminell” an sich schon problembehaftet ist). Es gibt unzählige Berichte über Körperverletzung als auch rassistische und sexuelle Misshandlung von Abzuschiebenden in den Händen der Beamten der Einwanderungsbehörde und privaten “Begleitern” auf Einzelabschiebeflügen und Massendeportationsflügen. Vorschläge für Menschenrechtsbeobachter auf den Flügen, wie kürzlich von einem EU-Kommissar vorgeschlagen, können vielleicht einige dieser Verfahrensweisen unterbinden, legitimieren aber prinzipiell die Gewalt von Abschiebungen.

Wir wissen, dass Widerstand gegen Abschiebungen beständig ist und nicht auf ein paar Tage oder eine Woche minimiert werden kann: Menschen überqueren Grenzen unter gefährlichsten Umständen tagtäglich; Hungerstreiks und Aufstände in Abschiebehaftgefängnissen; Verweigerung von Flügen von Abzuschiebenden sowie sympathetischen Passagieren in den Fliegern; Gemeinschaften die ihre Mitglieder zu verteidigen; reguläre Proteste und Aktionen gegen verschiedene Teile der Deportationsmaschine … Aber mehr muss getan werden solange weiterhin Tausende von Menschen täglich auf Zwang abgeschoben werden.

Wir rufen alle betroffenen Einzelpersonen und Gruppen in ganz Europa auf sich uns in einer dezentralisierten und koordinierten Aktionswoche gegen die Deportationsmaschine in der ersten Juniwoche 2010 anzuschließen. Wir rufen alle Migranten, Flüchtlinge und deren Unterstützer zu eigenen Aktionen und Protesten innerhalb und außerhalb Europas auf unter dem vereinten Ausruf:
STOP DEPORTATIONS!
NO TO FORTRESS EUROPE!
FREEDOM OF MOVEMENT FOR ALL!”

(Quelle: Stop Deportation!)

Kampagne: TATORT Kurdistan

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

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“Kampagne TATORT Kurdistan

von Rüstungsexporten, Kreditvergaben bis hin zu Giftgas und anderen Aktivitäten deutscher Unternehmen in Kurdistan

Der Krieg in Kurdistan wird international geführt und ist näher an uns dran, als viele glauben mögen. Während in der Region Kurdistan seit Jahrzehnten Widerstand geleistet wird, ziehen deutsche Unternehmen und die Regierung in Form von Rüstungsexporten oder der Finanzierung und dem Bau von Staudämmen nahezu unbehelligt ihre Profite aus diesem Krieg.
Die Bundesregierung arbeitet freudig mit der türkischen Regierung zusammen, wenn es um Auslieferungsanträge oder Rückführungsabkommen kurdischer Flüchtlinge geht. Solche Machenschaften müssen dort, wo sie zutage treten, genauso wie dort, wo sie entstehen, beleuchtet werden, müssen aufgezeigt, kritisiert und verhindert werden.

Die Kampagne TATORT Kurdistan hat zum Ziel, die Verantwortung und die Rolle deutscher Unternehmen und der Bundesregierung an geeigneten Orten sichtbar zu machen. Auf der Seite http://tatort-kurdistan.blog.de/ findet ihr Hintergrundinformationen zur deutschen Beteiligung an Rüstungsexporten, Infrastrukturprojekten, am Giftgasangriff auf Halabja, zur Situation kurdischer Flüchtlinge in Deutschland und zur Repression gegen die Kurdische Freiheitsbewegung. Auch Termine und weitere Informationen findet ihr auf dieser Webseite. Es wird in unterschiedlichen Städten in Deutschland Veranstaltungen zu diesen Themen geben und am 1. September 2010 zum Weltfriedenstag einen bundesweiten Aktionstag.

Deutsch-Türkische Zusammenarbeit
Waffenlieferungen, wie die Schenkungen tausender Panzer und anderer Waffen aus den NVA Beständen der ehemaligen DDR in den 1990er Jahren, die bei der Zerstörung von 4000 kurdischen Dörfern im Einsatz waren, gehören nicht der Vergangenheit an. Die Zerstörung der kurdischen Siedlungsgebiete hat mehrere 100 000 Menschen in die Flucht getrieben, die jetzt in den Slums der Großstädte oder in Flüchtlingscamps unter menschenunwürdigen Bedingungen leben.
Die Türkei ist mit 15,2 % (2004-2008) noch immer wichtigster Abnehmer deutscher Rüstungsexporte. Neben den 289 Leopard II Panzern, die von 2006 – 2008 in die Türkei geliefert wurden, sind nach wie vor Schusswaffen z.B. G3- und neuerdings HK33 Gewehre und MP5 Maschinenpistolen (in Lizenz in der Türkei gebaut) gegen Kurd_innen im Einsatz. In die Verantwortung genommen werden die Unternehmen dafür jedoch nicht.

Bis heute wurden von der Bundesregierung weder Entschädigungen an die Opfer des Giftgasangriffes 1988 in der irakisch-kurdischen Stadt Halabja gezahlt, noch wurden die deutschen Händler verurteilt. Dabei wurde die Technik zur Herstellung dieser Gaswaffen vor allem von deutschen Firmen geliefert. 5000 Menschen starben damals einen qualvollen Tod und weitere 7.000 bis 10.000 Menschen wurden so schwer verletzt, dass sie später an den Folgen starben oder dauerhafte Gesundheitsschäden erlitten.

Der massive Bau von Staudämmen in den kurdischen Gebieten der Türkei hat eine politisch strategische Dimension. Die Mehrzahl der neu entstehenden Staudämme werden in einem Gebiet gebaut, in dem militärische Operationen stattfinden. Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete wird zwangsumgesiedelt, in ein Leben in völliger Armut und ohne Perspektive. Die versprochenen Entschädigungen werden nicht immer ausgezahlt und auch wenn, sind sie so gering, dass sie nicht mal für den Bau eines neuen Obdachs reichen. Deutlich wird die machtpolitische Dimension aktuell am Ilisu Staudamm, der der Türkei die Kontrolle über den weiteren Wasserlauf vom Tigris nach Syrien und Irak garantiert, ebenso wie an den bereits am Euphrat gebauten Staudämmen. Die deutsche Regierung zog ihre Exportkreditgarantien für das Ilisu-Projekt aufgrund von massivem Widerstand von Seiten von Staudammgegner_innen im Sommer 2009 zurück.

Nach Deutschland gekommene kurdische Flüchtlinge und Migrant_innen werden immer wieder in ihre Herkunftsländer abgeschoben, obwohl ihnen dort oftmals Haftstrafen und Folter drohen. Ein Beispiel hierfür ist das im Sommer 2008 beschlossene Rückführungsabkommen zwischen Deutschland und Syrien. Auch aufgrund von Auslieferungsanträgen werden immer wieder kurdische Aktivist_innen inhaftiert. Das bedeutet häufig monatelange Haft bis zu einer Entscheidung der zuständigen Oberlandesgerichte, ob die Betroffenen ausgeliefert werden oder nicht. Aber auch in Deutschland werden Kurd_innen aufgrund des seit 1993 geltenden PKK-Verbots für ihre politische Tätigkeit kriminalisiert und mit Gefängnisstrafen belegt.

Wir laden alle Gruppen und Einzelpersonen herzlich dazu ein, sich an dieser Kampagne mit kreativen Aktionen, Veranstaltungen, Recherchearbeiten oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu beteiligen, um zur demokratischen und friedlichen Lösung der Kurdischen Frage beizutragen. Eingeladen sind alle Interessierten von Friedensaktivist_innen, NGOs, Gewerkschaften, Rüstungsgegner_innen, Umweltaktivist_innen, Flüchtlingen, Flüchtlingsräten und ihren Unterstützer_innen bis hin zu Antifas, Autonomen und Jugendgruppen.

»Dem globalisierten Kriegstreiben einen solidarischen Internationalismus entgegensetzen!«

»Keine Waffenlieferungen in die Türkei und weltweit!«

»Stoppt den Bau von Staudämmen mit Hilfe von deutschen Geldern und deutschen Unternehmen!«

»Schluss mit den Abschiebungen von Flüchtlingen in die Türkei und in andere Teile Kurdistans!«

Kontakt: TATORT_Kurdistan@aktivix.org

(Quelle: Kampagne TATORT Kurdistan.)

Malawi: UN protestiert gegen Verurteilung homosexuellen Paares

Freitag, Mai 21st, 2010

“Malawi: UN Rights Chief Sounds Alarm On Sentencing of Gay Couple

The sentencing of a gay couple in Malawi to 14 years in prison is ‘blatantly discriminatory,’ the top United Nations human rights official said today, voicing concern over the precedent that this could set in the region.

‘I am shocked and dismayed by the sentence and reports of the treatment of Steven Monjeza and Tiwonge Chimbalanga while in detention,’ High Commissioner for Human Rights Navi Pillay said in a press release, calling for the repeal of their convictions and for penal codes criminalizing homosexuality to be reformed.

‘The law which enabled the conviction dates back to the colonial era and has lain dormant for a number of years – rightly so, because it is discriminatory and has the effect of criminalizing and stigmatizing people based on perceptions of their identity,’ she added.

Ms. Pillay cautioned that if this were to be replicated around the world, millions of people in consensual relationships would be criminalized and their privacy trampled on.

She stressed that laws criminalizing people based on their sexual orientation are discriminatory by nature and violate several international treaties, including the African Charter on Human and People’s Rights, which states that all people are entitled to the same rights and freedoms ‘without distinction of any kind such as race, ethnic group, colour, sex, language, religion, political or any other opinion, national and social origin, fortune, birth or other status.’

But such laws unfortunately exist in many countries around the world, the High Commissioner said.

‘The trend should be towards getting rid of them, as is the case with other forms of discrimination,’ she emphasized. ‘Instead, some countries, including Malawi, seem to be heading in the opposite direction.’

The case of Mr. Monjeza and Mr. Chimbalanga, Ms. Pillay noted, seems to have sparked a pronounced deterioration in both official and public attitudes in Malawi, not just towards people perceived as being homosexual but also towards organizations speaking about sexual orientation and related issues, including groups working to mitigate the impact of HIV and AIDS.

‘I fear the reverberations of this decision, along with the recent attempt to bring in a new draconian bill aimed at homosexuals in Uganda, could have severe repercussions throughout the African continent,’ she said.

Homosexuality is already criminalized through Uganda’s existing penal code, but the new bill under consideration by the country’s Parliament prohibits any form of sexual relations between people of the same sex, as well as the promotion or recognition of homosexual relations as a healthy or acceptable lifestyle in public institutions. The punishment for those found guilty under the law could be life imprisonment or even the death penalty.

The Malawian decision ‘will inevitability drive same-sex couples underground, and if this trend continues and spreads, not only will it mark a major setback to civil liberties, it could have a disastrous effect on the fight against HIV/AIDS,’ the High Commissioner underlined.

She dismissed the argument that non-discrimination against people on the grounds of sexual orientation is a cultural issue.

‘It is a question of fundament rights, not one of geography, history or disparate cultures,’ Ms. Pillay stressed. ‘The protection of individuals against discrimination is pervasive in international human rights law. Why should it be suspended for this one group of human beings?'”

(Quelle: allAfrica.com.)